Samstag, 5.2.2022
19.30 Uhr

Hélène Grimaud

SOLISTENABEND DER EXTRAKLASSE

Die Starpianistin Hélène Grimaud spielt Musik von Claude Debussy über Erik Satie bis zu Frédéric Chopin und Robert Schumann.

Preise: CHF 160 / 125 / 90 / 65
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Programm

Valentin Silvestrov (*1937)
Bagatelle, op. 1/1

Claude Debussy (1862–1918)
Arabesque Nr. 1 Andantino con moto (aus «Deux Arabesques»), L. 66/1

Valentin Silvestrov
Bagatelle, op. 1/2

Erik Satie (1866–1925)
Gnossienne Nr. 4 Lent

Frederic Chopin (1810–1849)
Nocturne in e-Moll, op. 72/1

Erik Satie
Gnossienne Nr. 1 Lent

Erik Satie
En y regardant à deux fois (Nr. 1 der zweiten Abteilung «Danses de travers» der «6 Pièces froides»)

Claude Debussy
La plus que lente, Walzer, L. 121

Frederic Chopin
Mazurka in a-Moll, op. 17/4

Frederic Chopin
Walzer in a-Moll, op. 34/2 (aus «Trois Valses brillantes»)

Claude Debussy
Clair de lune (aus der «Suite bergamasque»), L. 75

Claude Debussy
Rêverie, L. 68

Erik Satie
Passer (Nr. 2 der zweiten Abteilung «Danses de travers» der «6 Pièces froides»)

Robert Schumann (1810–1856)
Kreisleriana, op. 16

Über das Programm

Hélène Grimaud, eine der poetischsten Pianistinnen unserer Zeit, präsentiert in Andermatt einen grossen Abend voller Kleinigkeiten mit flüchtigen Momenten, die nachhallen.

Ihr Programm besteht aus Werken von Chopin, Satie, Debussy, Silvestrov und Schumann, die als mosaikartig zusammengesetzte Miniaturen erklingen und – eines Kaleidoskops gleich – ein wechselhaftes Farben- und Formenspiel entfalten. Dabei werden in den Stücken unterschiedliche Mittel angewandt, um die Zuhörer*innen in einen – wie Hélène Grimaud es nennt – «kontemplativen Zustand zu versetzen: transparente Texturen, nostalgische und melancholische Stimmungen, zyklische Strukturen. Es sind einfache, oder besser: schlichte Stücke; in gewissem Sinne ist es immaterielle Musik. Sie erzeugt flüchtige, zarte Spiegelungen – Traumbilder dessen, was war oder hätte sein können.»

Chopins «Nocturne», Debussys «Rêverie» und «Clair de lune» lassen eine nächtliche, traumartige Atmosphäre aufkommen, die durch Tänze – etwa Saties «Gnossiennes», Silvestrovs «Bagatellen» oder Debussys und Chopins Walzer – durchbrochen werden. So vermischen sich traumhafte Zustände der Nacht und rauschartige Zustände des Tanzes zu einem Gefühl, das Hélène Grimaud wie folgt beschreibt: «Die fast hypnotisch wirkenden, repetitiven Rhythmen der Tänze von Chopin und Satie bewegen sich innerhalb dieser besinnlichen, meditativen Ausdruckspalette, ähnlich einer endlosen Klage. Wie in einer schwebenden, magischen Trance bereisen wir weitläufige, innere Landschaften, ohne dass der Zauber jemals gebrochen wird.»

Nach der Pause erklingt Schumanns Zyklus «Kreisleriana», der als ein Schlüsselwerk der romantischen Klavierliteratur gilt. Die aus acht Sätzen bestehende Komposition mit ihren punktierten Rhythmen und den auftaktigen Themen wecken Assoziationen an barocke Tanzmusik. Treffend bezeichnete Karl Böhmer den vierten Satz als ein «im Dämmerzustand verharrendes, phlegmatisches Adagio», den fünften als ein «fantastischer Tanz», womit die Motive des Abends in Schumanns Zyklus kulminieren.

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