Artiste étoile: Marc Sway
Idee & Konzeption: Lena-Lisa Wüstendörfer
Marc Sway & Band
Swiss Orchestra Soloists
Ensemble des Schweizer Jugendchors
Der erste Abend von «The Bash» thematisiert Gefühle zwischen der Euphorie des Aufbruchs und der Melancholie des Heimwehs. Gemeinsam begeben sich der Schweizer Popmusiker Marc Sway mit Band sowie die Swiss Orchestra Soloists und einem Ensemble des Schweizer Jugendchors auf eine musikalische Reise von Andermatt bis Rio de Janeiro.
—«Es chunnt eso wies chunnt» – es kommt, wie es kommt – singt der Schweizer Sänger Marc Sway, der als warmherziger, nahbarer Entertainer für seine charismatische, soulige Stimme geliebt wird und der in unnachahmlicher Weise Lebensfreude und Tiefgang miteinander vereint. In seiner Musik verbindet er Soul, Pop und internationale Rhythmen und ergänzt diese mit brasilianischen, afrikanischen und schweizerischen Einflüssen, was seinem Sound einen farbigen, rhythmischen Charakter und seinen Melodien eine einfache Schönheit gibt, der sich nicht so leicht entzogen werden kann.
«Es chunnt eso wies chunnt» singt Marc Sway – und es stellt sich die Frage: Was macht das Leben gerade so mit ihm? Das wohlwollend gestimmte Schicksal führt ihn im Oktober in die Schweizer Alpen, genauer in die Gotthardregion, nach Andermatt in die hiesige Konzerthalle. Und warum genau verschlägt es ihn dorthin? Klar, wegen «The Bash»!
Marc Sway ist 2026 Artiste étoile des Andermatter Festivals, das keine Grenzen kennt: Nach Stephan Eicher und Bligg wagt sich in der aktuellen Festival-Edition Marc Sway in den klassischen Konzertbetrieb und trifft auf das Swiss Orchestra unter der Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer. Gemeinsam schlagen sie eine Brücke zwischen klassischer Musik, Pop und Soul.
Das Festival, dessen Idee und Konzeption Lena-Lisa Wüstendörfer verantwortet, kreist dieses Mal um die grossen Themen Heimweh und Fernweh, Aufbruch und Nachhausekommen, Wurzeln und Heimat: gewohnte Düfte, heimatliche Geborgenheit, vertraute Gemeinschaft, die Sicherheit des Bekannten einerseits und der Lockruf des Unbekannten, der Aufbruch ins Weite, die Verheissung neuer Horizonte andererseits.
Der Abend des 23. Oktober 2026 steht unter dem Zeichen des Aufbruchs und thematisiert Gefühle zwischen Heimweh und Euphorie. Marc Sway, sein Gitarrist Claude Stucki, sein Perkussionist Roberto Hacaturyan sowie die Swiss Orchestra Soloists um Sherniyaz Mussakhan begeben sich auf eine musikalische Reise von Andermatt bis Rio de Janeiro. Als Gäste komplettiert ein Vokalensemble des Schweizer Jungendchors das Set.
Einen Abend später, am 24. Oktober 2026, treffen Marc Sway und das grossbesetzte Swiss Orchestra unter der Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer aufeinander. Auf der Suche nach Heimat feiern sie Traditionen, schlagen musikalische Brücken und ziehen das volle Register an Emotionen und Klangfarben. Neben Liedern von Marc Sway, die er erstmals zusammen mit einem Sinfonieorchester präsentiert, erklingen klassische Werke von Ludwig van Beethoven, Antonín Dvořák, Heitor Villa-Lobos und anderen. Ausserdem mit dabei sind Roberto Hacaturyan (Percussion), Claude Stucki (Gitarre) und Naomi Ayleen Sway (Gesang).
Die beiden Konzertabende erzählen so Geschichten vom Loslassen und Zurückfinden und sind, wie üblich bei «The Bash», als Gesamtkunstwerk konzipiert. Die beiden unterschiedlichen Programme können aber auch einzeln besucht werden.
Der Gotthard, seit Jahrhunderten ein Symbol für Verbindung und Übergang und gleichzeitig ein Ort des Aufeinandertreffens von Nord und Süd, bietet den passenden Rahmen für musikalische Experimente: «The Bash» – gleichermassen Party, Versuchslabor und Zusammenstoss – steht für Innovation und Offenheit. Das Festival ist eine Experimentierfläche und bietet Raum für Entdeckungen. Das Ergebnis: nicht Popmusik, die durch ein paar Streichinstrumente ergänzt wird, sondern die exzentrisch-aufregende Summe verschiedener Welten. So sorgen Marc Sway und Lena-Lisa Wüstendörfer im Oktober 2026 für ein Klangbild, das Gegensätze verschmilzt sowie Tradition und Moderne auf ungewöhnliche Weise miteinander in Verbindung treten lässt: mal kraftvoll, mal melancholisch, mal mitreissend, mal eruptiv, mal pathetisch, jedoch immer überraschend neu.
Was Sie erwartet? Zwei inspirierende Konzertabende voller Überraschungen und grosser Emotionen.
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