Sonntag, 1.1.2023
16.30 Uhr

Neujahrskonzert «Belle Époque Suisse»

Sinfoniekonzert

Swiss Orchestra
Lena-Lisa Wüstendörfer, Leitung
Franziska Andrea Heinzen, Sopran
Alexander Boldachev, Harfe
Sherniyaz Mussakhan, Violine

Traumhaft, überraschend und mit virtuosen Solisten startet das Swiss Orchestra mit Ihnen ins neue Jahr 2023.

Preise: CHF 135 / 105 / 85 / 60

Programm

Hans Huber (1852–1921):
Humoreske. Allegro vivace (aus Sinfonie Nr. 4)

Hans Huber:
Cavatina. Adagio molto espressivo (aus Sinfonie Nr. 4)

Richard Strauss (1864–1949):
Morgen op. 27, Nr. 4

Sergei Rachmaninow (1873–1943):
Vocalise

Camille Saint-Saëns (1835–1921):
Danse macabre

Gustav Mahler (1860–1911):
Adagietto (aus Sinfonie Nr. 5)

Joseph Lauber (1864–1952):
Suite pour Orchestre à Cordes

Jules Massenet (1842–1912):
Méditation (aus der Oper *Thaïs*)

Johann Strauss (Sohn; 1825–1899):
Annen-Polka

Johann Strauss (Vater; 1804–1849):
Radetzky-Marsch

Über das Programm

«Belle Èpoque», «Jahrhundertwende», «Fin de Siècle», «Edwardian Age» – die Zeit zwischen etwa 1880 und dem Beginn des ersten Weltkriegs 1914 hat viele Namen. Sie bezeichnen – wenn auch im Detail differenzierend – allesamt die nach den deutsch-französischen Kriegen ungewohnt lange Zeit des Friedens, der Grundlage war für einen Aufschwung von Wirtschaft und Kultur in Europa. Die «Schöne Epoche» wurde geprägt von technischem und wirtschaftlichem Aufschwung, der insbesondere dem gehobenen Bürgertum zugutekam. Das kulturelle Leben florierte, man traf sich auf den Boulevards der Metropolen, in den Cafés und Cabarets, den Ateliers und Galerien, den Konzertsälen und Salons. Aufgrund der verkehrstechnischen Erschliessung von abgelegenen Gebieten und der vermehrt vorhandenen Freizeit wurden Vergnügungsreisen immer attraktiver. Auch jenseits der Metropolen entstanden im alpinen Raum Nobelhotels für die zahlungskräftige Kundschaft wie beispielsweise das «Grandhotel Bellevue» in Andermatt, an dessen Stelle heute «The Chedi» steht.

Mit Sergei Rachmaninow, der sein Sommerdomizil in Weggis hatte, Hans Huber, der seinen Lebensabend unter anderem in Vitznau verbrachte und Richard Strauss, der seine letzten drei Jahre in Schweizer Hotels verlebte, stehen verschiedene Komponisten dieser Zeit im Zentrum des Konzerts. Gustav Mahlers populäres «Adagietto» ist im Neujahrskonzert des Swiss Orchestra ebenso zu hören wie Camille Saint-Saëns symphonische Dichtung «Danse macabre» sowie die «Humoreske» und die «Cavatina» des Schweizer Komponisten Hans Huber.

Als Solisten treten die Walliser Sopranistin Franziska Heinzen und der Harfenist Alexander Boldachev auf, die unter anderem mit Rachmaninows «Vocalise» für Sopran, Harfe und Streicher zu erleben sind. Jules Massenets populäre «Méditation» aus seiner Oper «Thaïs» steht stellvertretend für den sentimentalen Stil des Fin de Siècle, dem Joseph Laubers «Suite pour Orchestre à Cordes» sowie zwei Neujahrsklassiker von Johann Strauss (Vater und Sohn) an die Seite gestellt werden. Einen zuversichtlichen Ausblick bietet schliesslich Richard Strauss’ Orchesterlied «Morgen»: «Und morgen wird die Sonne wieder scheinen / und auf dem Wege, den ich gehen werde / wird uns, die Glücklichen, sie wieder einen / inmitten dieser sonnenatmenden Erde…»

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