Saskia Giorgini, die für die Poesie, Tiefe und Klarheit ihres Spiels gelobt wird, hat sich als eine der faszinierendsten Pianistinnen der Gegenwart etabliert. Alain Lompech schrieb über sie: «Saskia Giorgini singt, träumt und lässt die Zeit vergessen. Sie verkörpert Klang und Form: Ausdruck und Abstraktion, Farbe und Linie, Gegenwart und Unendlichkeit zugleich.» Ihre jüngsten Aufnahmen für Pentatone – «Images» (Debussy), «Consolations» (Liszt) und «Harmonies Poétiques et Religieuses» (Liszt) – fanden internationale Beachtung, wobei «Images» als Finalist für die Gramophone Awards 2025 nominiert war. Ihre Veröffentlichungen wurden mit zwei Diapason d’Or, mehreren Auszeichnungen des Magazins Gramophone, dem Schallplattenpreis Choc de Classica sowie mit Empfehlungen in der BBC und in der Zeitschrift International Piano gewürdigt. Ausserdem hat sie Schuberts «Die schöne Müllerin» mit Ian Bostridge sowie ein Mozart/Schostakowitsch-Album mit den Trondheim Soloists aufgenommen.
Seit sie im Jahr 2016 Preisträgerin des Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg wurde, trat Saskia Giorgini an bedeutenden Veranstaltungsorten auf, darunter im Teatro La Fenice in Venedig, im Teatro Regio di Torino, im Concertgebouw in Amsterdam, in der Wigmore Hall in London, in der Suntory Hall in Tokio, im Wiener Konzerthaus und im Musikverein Wien, im Mozarteum Salzburg sowie in der Filharmonia Narodowa in Warschau. Sie konzertierte mit Orchestern wie dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, dem CBC Radio Orchestra und der St. Petersburger Philharmonie und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Eliahu Inbal, Simon Gaudenz, Mario Bernardi, Andrea Battistoni und Hannu Lintu zusammen. Als engagierte Kammermusikerin musiziert sie regelmässig mit Ian Bostridge, Vilde Frang, Janine Jansen, Martin Fröst, Mario Brunello und Thomas Demenga. Zu den kommenden Höhepunkten zählen Auftritte in der Elbphilharmonie, beim Enescu-Festival sowie eine zweijährige Residenz am L’Auditori in Barcelona. Seit 2023 ist Saskia Giorgini Professorin für Klavier an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Ausserdem ist sie als Jury-Mitglied aktiv: unter anderem beim Busoni-Wettbewerb (2025) und beim Liszt-Wettbewerb in Utrecht (2026).